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Institut Européen de l’expertise et de l’expert
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Letzte Aktualisierung : 28 - 11 - 2017
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März 2012 – Die Zukunft des zivilgerichtlichen Sachverständigenwesens in der EU

Kolloquium in Brüssel – 16. und 17. März 2012

MÄRZ 2012 – KOLLOQUIUM IN BRÜSSEL

Die Zukunft des zivilgerichtlichen Sachverständigenwesens in der EU
Bestandsaufnahme und Vorschläge

PDF - 1.2 MB
Les actes du colloque de Bruxelles


Ansprachen und Berichte : 

Die verstärkte Komplexität der westlichen Gesellschaften und die Vervielfältigung grenzüberschreitender Rechtsstreitigkeiten führen dazu, dass vermehrt auf Sachverständigengutachten zurückgegriffen wird, deren Qualität von allen Ländern und allen Bürgern der EU anerkannt werden muss.

Das Projekt EUREXPERTISE, finanziell unterstützt von der Generaldirektion Justiz der Europäischen Kommission und ins Leben gerufen durch das EEEI (Institut Européen de l’Expertise et de l’Expert) hat unter anderem das Ziel die unterschiedlichen Verfahren für zivilrechtliche Sachverständigengutachten in der EU sowie die unterschiedlichen Stellungen der gerichtlichen Sachverständigen zu erfassen.

Diese Kartographie des Bestandes wird realisiert durch eine Verständigung mit beinahe allen höchsten Gerichten der EU.

Deutschland / Österreich / Belgien / Bulgarien
Zypern / Dänemark / Irland / Italien
Frankreich / Griechenland / Ungarn / Lettland
Litauen / Luxemburg / Malta / Norwegen
Niederlande / Polen / Großbritannien / Schweden
Tschechien / Rumänien

Eine europäische Arbeitsgruppe, bestehend aus Richtern, Rechtsanwälten, Sachverständigen und Juristen, hat Felder von Übereinstimmungen auf dieser Grundlage ermittelt. Diese Konvergenzvorschläge werden momentan der Kritik zahlreicher europäischer Persönlichkeiten unterworfen.

Die Gesamtheit dieser Arbeiten und deren Schlussfolgerungen wurden im Rahmen eines Kolloquiums diskutiert, das am 16. und 17. März 2012 in Brüssel stattfand.

Die Beiträge dieses Kolloquiums werden als Grundlage für ein Weißbuch mit Vorschlägen für eine Harmonisierung (soweit dies möglich ist) des Verfahrens für zivilrechtliche Sachverständigengutachten und den Status von Sachverständigen in den Ländern der Europäischen Union genutzt. Dieses Weißbuch wird der Generaldirektion Justiz der Europäischen Kommission spätestens am 30. Juni 2012 übergeben.

Die Schwerpunktthemen, die während des Kolloquiums debattiert wurden, sind die Folgenden :

  •  die Bestellung des Sachverständigen,
  •  die Aufgabenstellung des Sachverständigen,
  •  der Ausführung des Sachverständigengutachtens,
  •  der Bericht des Sachverständigen,
  •  die Vergütung des Sachverständigengutachtens,
  •  die Stellung und das Berufsrecht des Sachverständigen,
  •  die Kompetenzen des Sachverständigen und ihre Bewertung,
  •  die Ausbildung des Sachverständigen,
  •  die Haftung des Sachverständigen,
  •  die freie Ausübung in der Europäischen Union.

Dokumente

  • Les actes du colloque de Bruxelles (pdf 1.2 MB) Download
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